Geheimwaffe: Mindest Planner

Geheimwaffe: Mindest Planner

Woche 20

Heute ist ein guter Tag.

Wirklich? JA!

Zweifel Ende.

So, oder so ähnlich beginnen aktuell meine Tage. Als wäre mein Hirn in einem Modus angelangt, der das gar nicht mehr glauben möchte. Vor allem, nicht am Anfang des Tages. Am Ende eines Tages würde mir so eine Aussage auch heute noch definitiv leichter fallen.
Doch wie sehr beeinflusst einen das, wenn man morgens aufsteht und den Tag schon als „verloren“ betrachtet? Mich beeinflusst das sehr. Wache ich auf, mit Rücken- oder Kopfschmerzen, dann ist die Stimmung schon nicht die Beste. Kommen dann noch Lärm, Zeitdruck oder unerwartete Zwischenfälle dazu, dann gibt das eine toxische Mischung in meinen Hirnwindungen. Dabei ist da nichts, das man nicht in den Griff bekommen oder regeln könnte. Es liegt an mir und meiner Einstellung.

Eigentlich sollte ich mir mehr vertrauen. Darauf, dass ich Dinge tatsächlich in den Griff bekomme und auch regeln kann. Ich bin spontan und kreativ was Lösungen betrifft und auch in der Lage Stress zu händeln. Dennoch vergesse ich das all zu oft und der Start in den Tag ist schon zu überwältigend, dass bereits vor der ersten Tasse heißen Kaffee, Resignation Einzug hält. Natürlich sinken dann auch Motivation und positives Denken gleich mit.
Doch es muss noch mehr geben, als sich den immer gleichen, unproduktiven Mustern hinzugeben, denen die eigenen Gedanken nur all zu gerne nachgehen. Und ich habe etwas entdeckt, das mir maßgeblich dabei hilft! Eine Geheimwaffe! Und von dieser möchte ich dir heute berichten!

Es begann Mitte Februar 2022, dass ich nach meinem Burnout-Krankenstand zurück zum AMS (österreichisches Arbeitsamt) ging um erneut die Jobsuche aufzunehmen. Doch meine Erfahrungen mit dem AMS sind alles andere als positiv. Mehr dazu und meinen Weg rein und wieder raus, aus der Arbeitslosigkeit, werde ich dir ganz bald hier verlinken! Die Steine, die das AMS mir in den Weg legte waren groß, aber ich habe dennoch meinen Mut zusammen genommen und die Initiative ergriffen. Und ich wurde belohnt. Denn ich hatte noch in der selben Woche ein Vorstellungsgespräch und bin nun in der Probezeit bei einem neuen Job! WOHOOOO!

Wie? Wo? Was?

Wie. Ich fand diesen Job online bei einer Jobbörse und habe mich sofort angesprochen gefühlt.
Wo. Bei Feenstaub. Einem Atelier für Grafikdesign & Papeterie in Wien.
Was. Als Verantwortliche für Marketing & Sales.

Kann ich das? Ja, ich kann das!
Wobei dies ein Satz ist, den ich erst lernen musste. All zu gerne stelle ich mein Licht unter den Scheffel, wie man so schön sagt. Doch die Ermutigungen meiner Freunde und das gedankliche Sammeln meiner Erfahrungen, gaben mir den Mut, mich zu bewerben. Es hat geklappt und ich bin mehr als glücklich und dankbar darüber!

Doch die Schatten, die man mit sich trägt verschwinden nicht komplett. Egal wieviel Gutes passiert, sie klopfen immer wieder an und wollen einen zweifeln lassen, ob man dem Guten trauen darf. Vor allem mein Hirn ist super darin, hauptsächlich Erfahrungen und Erinnerungen zu sammeln und diese ganz schnell parat zu haben, welche nicht schön gewesen sind oder schmerzhaft. Darin bin ich Weltmeisterin! Aber es braucht die Balance zwischen dem Guten & dem Schlechten, welches man erfahren hat und als wäre es ein Wink des Schicksals, fand ich meine Geheimwaffe bei meiner neuen Arbeit! Den Mindset Planner!

Meine Chefin hat sich so viele Gedanken gemacht, wie man eine Hilfe erschaffen kann, für alle, die gerne die positiven Dinge in ihrem Leben festhalten wollen. Damit man sie nicht vergisst und es zur Gewohnheit werden lässt, auf Positives zu achten und dieses als Erinnerung und Erfahrung fest zu verankern. Als Ritual im Alltag.
90 Tage dauert es, bis sich etwas als Gewohnheit in uns etabliert hat. 90 Tage konsequent etwas zu wiederholen, bedeutet, dass unser Gehirn lernt und den Vorgang langsam aber sicher verinnerlicht. Um sich aber nicht zu überfordern, sondern ganz bewusst und im eigenen Tempo an das Thema heran zu tasten, kommt dieser wunderschöne Mindset Planner mit einem ausführlichen Vorwort, mit Erklärungen, Anregungen und Beispielen. Die großen Hauptkomponenten umfassen die Themen Dankbarkeit, Achtsamkeit, dein Umfeld, Selbstfürsorge und positive Glaubenssätze.
Wichtig ist es, dran zu bleiben! In 90 Tagen zum positiven Mindset ist schaffbar, aber nur, wenn man es durchzieht und sich auch ab und zu mit sich selbst konfrontiert.
An meinem 13. Tag, bat mich mein Mindset Planner aufzuschreiben, was ich selbst an mir toll finde. Ich war überfordert und bin sicher zwei, drei Mal zurück zum Tisch gekommen, bevor ich darauf eine Antwort hatte, die weder banal noch halbherzig gemeint war. Es ist eine so einfach Aufgabe: Ich bin toll, weil ……. und mein Kopf war leer.

Schlussendlich habe ich eine Antwort tief in mir gefunden, die ich notieren konnte und die mir entspricht. Aber der Weg dazu war ein Neuer und kein Leichter. Denn mein Hirn kennt solche Gedankengänge nicht. Wieso ich nicht so toll bin, aus meiner eigenen Sicht, diese Antwort wäre sehr viel schneller parat gewesen.
Ich bin sehr dankbar für meine neue Geheimwaffe, die bereits nach knapp zwei Wochen, schon ein fester Bestandteil meines Alltags ist. Die Seiten sind gegliedert und geben dir die Möglichkeit sowohl in der Früh oder auch am Abend auszufüllen und zu reflektieren. Süße Smileys fangen deine Stimmung des Tages ein und ich stelle fest, ich bin viel öfters positiv gelaunt als negativ. Eine Tatsache, die mein Hirn ohne meine Notizen so nie selbst wahrgenommen hätte.
Im Vorwort findet man, als Anregung zu verschiedenen Themen, viele positive Glaubenssätze und gleich der Erste hat es mir angetan und ist schon jetzt ein stetiger gedankliche Begleiter für mich: Ich habe es verdient, erfolgreich zu sein!
Und das hast du auch!

Welche kleine Geheimwaffe nennst du denn dein Eigen? Hast du kleine Tricks oder Tipps, die dir helfen ein positives Mindset zu schaffen und zu erhalten? Lass es mich wissen, ich bin gespannt und freu mich auf deine Nachrichten!

Bis ganz bald!
Bussis!
Deine Maggy*

Kommentar verfassen